Versicherungen als Geldanlage
Man unterscheidet bei der Lebensversicherung zwischen der Risikolebensversicherung und der Kapitallebensversicherung. Wie der Name schon sagt, ist nur die letzte als Form der Geldanlage überhaupt zu nutzen.
Bei der Kapitallebensversicherung spart man monatlich einen gewissen Betrag an. Der Beitrag teilt sich dabei in die Sparbeiträge und die Versicherungsbeiträge auf. Das heißt, dass ein Teil des Geldes auch für die üblichen Versicherungskosten benötigt wird. Die Laufzeit für die Lebensversicherung wird dabei individuell vereinbart, sollte aus steuerlichen Gründen allerdings mindestens 12 Jahre betragen. Will man die Kapitallebensversicherung auch als private Altersversorgung nutzen, sollte man durchaus auch längere Laufzeiten wählen, sodass die Auszahlung erst zum Renteneintritt, also mit 60 oder 65 Jahren erfolgt.
Grundsätzlich schlägt man mit der Kapitallebensversicherung zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen spart man hier Vermögen an, zum Anderen sichert man auch die eigene Familie ab. Denn sollte der Versicherungsnehmer während der Laufzeit der Versicherung sterben, so erhalten die Hinterbliebenen die vereinbarte Todesfallsumme, mit der dann zum Beispiel die Beerdigung finanziert oder bestehende Kredite abgelöst werden können.
Die Höhe der Beiträge zur Kapitallebensversicherung richtet sich dabei nach unterschiedlichen Faktoren. Je jünger man bei Abschluss der Versicherung ist, desto niedriger fallen auch die Beiträge aus. Weiterhin ist der Gesundheitszustand des Versicherten ausschlaggebend und auch die vereinbarte Versicherungssumme sowie die Laufzeit.