Geldanlage für Kinder

Je älter die lieben Kleinen werden, desto größer werden auch deren Wünsche. Das heißt, dass Mama und Papa spätestens ab dem Teenageralter ziemlich gefordert werden, was die Wünsche der Kinder angeht. Noch extremer wird es, wenn der Führerscheins ins Haus steht, die erste eigene Wohnung bezogen wird oder das Studium aufgenommen werden soll.

In diesen Fällen reicht das Geld der Eltern oft nicht aus, um ihren Kindern entsprechend unter die Arme greifen zu können. Clever, wer nun schon in frühen Jahren angefangen hat, ein Startkapital für das Kind aufzubauen. So ist es häufig so, dass Eltern oder Großeltern, Paten oder Onkel und Tanten schon bei der Geburt des Kindes eine Geldanlage wählen, mit der mit kleinen monatlichen Beträgen ein ansehnliches Startkapital für das Kind aufgebaut werden können.

Hierzu stehen normale Banksparpläne, selbst verwaltete Sparpläne oder auch die so genannte Ausbildungsversicherung zur Wahl. Die Banksparpläne sind recht flexibel gestaltet, sodass auch die Sparbeiträge mal höher, mal niedriger ausfallen können. Zudem sind Renditen um die fünf Prozent jährlich möglich. Eine andere Variante ist der selbst geführte Sparplan, mit dem man jedoch recht viel Arbeit hat. Die Ausbildungsversicherung bietet den Vorteil, dass man hier gleich noch eine Lebensversicherung mit inbegriffen hat.

Das heißt, man zahlt monatliche Beträge ein, die aber recht unflexibel in ihrer Höhe sind. Diese Versicherung wird meist bis zu einem bestimmten Alter des Kindes abgeschlossen, wie dem 18. oder 21. Lebensjahr. Sollten die Eltern zum Beispiel vor diesem Zeitpunkt sterben, zahlt die Versicherung die Beiträge weiter, sodass das Kind in jedem Fall die volle vereinbarte Versicherungssumme erhält.