Die Geldanlage in Immobilien
Denn neben dem Kauf des Eigenheims, der zur Altersvorsorge gedacht ist und der Investition in Immobilienfonds, kann man auch eine Wohnung oder ein Haus kaufen und dieses dann vermieten. Aus den Mieteinnahmen heraus kann man dann die Kosten für die Finanzierung bezahlen und Rücklagen für evtl. Sanierungen und Renovierungen bilden.
Das hört sich erst einmal so an, als wäre das Ganze ein Plus-Minus-Null Geschäft. Doch dem ist nicht so. Denn ist die Immobilie erst einmal bezahlt, dann erhält man eben die Miete als zusätzliches Einkommen. Auch können viele Kosten für die Immobilie, noch bevor diese den eigentlichen Gewinn abwirft, von der Steuer abgesetzt werden.

Lässt man das Ganze zum Beispiel über einen Hausverwalter betreuen, so kann man davon ausgehen, dass die Kosten für diesen sich ebenso steuermindernd auswirken, wie die Zinsen, die man für die Finanzierung der Immobilie bezahlt.
Sollten dann noch Modernisierungs- oder Sanierungsarbeiten ins Haus stehen, lassen diese sich ebenfalls von der Steuer absetzen.
Wer also in Immobilien investiert und diese vermietet, kann damit auch entsprechend Geld verdienen. Allerdings muss man sich dabei für eine Immobilie entscheiden, die sich auch gut vermieten lässt. So ist zunächst einmal die Lage und die Ausstattung beim Kauf zu prüfen. Finden sich Mieter, die am Stadtrand ohne jegliche Infrastruktur oder direkt an der Hauptverkehrsstraße leben wollen? Wohl kaum, solche Wohnungen oder Häuser werden sich also wenig als Geldanlage in Immobilien eignen. Ist die Wohnung oder das Haus hingegen im Grünen gelegen, sind in der Nähe Bus oder Bahn zu erreichen und auch Kindergärten oder Schulen gut erreichbar, hat man gute Chancen, die Immobilien auch gewinnbringend zu vermieten.